Mutterschaftsgeld Rechner 2025
Berechne dein Mutterschaftsgeld und den Arbeitgeberzuschuss in Sekunden. Erfahre, wer was zahlt und wie viel du während des Mutterschutzes erhältst.
🤰 Mutterschaftsgeld berechnen
Berechne dein Mutterschaftsgeld + Arbeitgeberzuschuss in Sekunden
Durchschnitt der letzten 3 Monate vor Beginn des Mutterschutzes
Wie wird das Mutterschaftsgeld berechnet?
Die Berechnung des Mutterschaftsgeldes folgt einer klaren Formel, die auf deinem durchschnittlichen Nettogehalt der letzten drei Monate basiert.
📐 Die Berechnungsformel
- 1Tagesnettogehalt berechnen: Nettogehalt ÷ 30 Tage
- 2Krankenkasse: Zahlt maximal 13 € pro Tag
- 3Arbeitgeber-Zuschuss: Differenz zwischen Tagesnettogehalt und 13 €
- 4Gesamtbetrag: (Krankenkasse + Zuschuss) × 98 Tage
✅ Das Gute: Du erhältst während des Mutterschutzes dein volles Nettogehalt weiter – egal wie hoch es ist. Die Differenz zum Krankenkassen-Maximum zahlt dein Arbeitgeber.
Wer zahlt was? Krankenkasse vs. Arbeitgeber
| Zahler | Höhe | Beispiel (2.500€ Netto) |
|---|---|---|
| 💚 Krankenkasse | Max. 13 €/Tag (390 €/Monat) | 13 € × 98 Tage = 1.274 € |
| 💼 Arbeitgeber | Differenz zum Nettogehalt | (83,33 - 13) € × 98 = 6.893 € |
| 💰 Gesamt | Volles Nettogehalt | 8.167 € |
Mutterschutz-Zeitraum: Wann bekomme ich Mutterschaftsgeld?
🤰 Vor der Geburt
6 Wochen
Ab 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin darfst du nicht mehr arbeiten (Beschäftigungsverbot).
👶 Nach der Geburt
8 Wochen
Nach der Geburt gilt absolutes Beschäftigungsverbot für 8 Wochen (bei Frühgeburt oder Mehrlingen: 12 Wochen).
💡 Tipp: Nutze unseren SSW-Rechner, um deinen genauen Geburtstermin zu ermitteln und damit den Mutterschutz-Zeitraum zu planen.
Sonderfälle: Minijob, Selbstständige & mehr
👩💼 Minijob (bis 538€)
Auch Minijobberinnen haben Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Bist du familienversichert, erhältst du einmalig max. 210€ vom Bundesamt für Soziale Sicherung. Bei eigener Krankenversicherung gilt die normale Berechnung.
💻 Selbstständige
Selbstständige mit freiwilliger gesetzlicher Krankenversicherung und Krankengeldanspruch erhalten Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse. Privat Versicherte bekommen einmalig 210€ vom Bundesamt.
📭 Arbeitslose
Bei Arbeitslosigkeit mit ALG I erhältst du Mutterschaftsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes von der Krankenkasse. Bei ALG II (Bürgergeld) gibt es kein Mutterschaftsgeld, aber die Leistungen laufen weiter.
👯 Mehrlingsgeburt (Zwillinge, Drillinge)
Bei Zwillingen, Drillingen oder mehr verlängert sich der Mutterschutz nach der Geburt auf 12 Wochenstatt der üblichen 8 Wochen. Das bedeutet mehr Mutterschaftsgeld!
🏥 Frühgeburt
Bei einer Frühgeburt (vor 37. SSW) verlängert sich der Mutterschutz auf 12 Wochen nach der Geburt. Zusätzlich werden die verpassten Tage vor der Geburt angehängt.
Häufige Fragen zum Mutterschaftsgeld
Wie viel Mutterschaftsgeld bekomme ich?
Die Krankenkasse zahlt maximal 13€ pro Tag (ca. 390€ im Monat). Verdienst du mehr, zahlt dein Arbeitgeber die Differenz als Zuschuss. So erhältst du insgesamt dein volles Nettogehalt während des Mutterschutzes.
Wie lange bekommt man Mutterschaftsgeld?
Das Mutterschaftsgeld wird für die gesamte Mutterschutzfrist gezahlt: 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und 8 Wochen nach der Geburt – insgesamt 14 Wochen (98 Tage).
Wer zahlt das Mutterschaftsgeld?
Das Mutterschaftsgeld wird von zwei Seiten gezahlt: Die gesetzliche Krankenkasse zahlt maximal 13€/Tag. Der Arbeitgeber zahlt den Zuschuss (Differenz zum Nettogehalt).
Bekomme ich als Minijobberin Mutterschaftsgeld?
Ja! Auch im Minijob hast du Anspruch auf Mutterschutz. Bei familienversicherten Minijobberinnen gibt es ein einmaliges Mutterschaftsgeld von max. 210€ vom Bundesamt.
Wann muss ich Mutterschaftsgeld beantragen?
Du solltest das Mutterschaftsgeld etwa 7 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin beantragen. Dafür brauchst du eine ärztliche Bescheinigung über den Geburtstermin und eine Arbeitgeberbescheinigung.
Wird Mutterschaftsgeld auf Elterngeld angerechnet?
Nein, das Mutterschaftsgeld wird nicht auf das Elterngeld angerechnet. Aber in den ersten 8 Wochen nach der Geburt erhältst du Mutterschaftsgeld statt Elterngeld.
Was passiert bei einer Frühgeburt?
Bei einer Frühgeburt verlängert sich der Mutterschutz nach der Geburt auf 12 Wochen. Zusätzlich werden die Tage, die du vor der Geburt nicht nutzen konntest, nach der Geburt angehängt.
Kann ich auf Mutterschutz verzichten?
Auf den Mutterschutz vor der Geburt kannst du freiwillig verzichten. Der Mutterschutz nach der Geburt (8 Wochen) ist jedoch absolut und kann nicht verkürzt werden.
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